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2. September 2019

Rechtliche Optionen für Kooperation zwischen deutschem Staat und muslimischen Gemeinschaften

Mit einem Beitrag von Jean Ehret

Trotz vieler Fortschritte in Einzelfragen scheinen die Verhandlungen über die Beziehungen zwischen dem deutschen Staat und muslimischen Vereinen und Verbänden auch zwölf Jahre nach der erstmaligen Einberufung der Deutschen Islam Konferenz einige grundsätzliche Probleme nicht überwinden zu können. Um diesen Herausforderungen auf die Spur zu kommen, untersuchen Wissenschaftler und Praktiker aus verschiedenen Disziplinen Wege zur Integration muslimischer Gemeinschaften in das deutsche Religionsverfassungsrecht.

Welche Merkmale für eine Religionsgesellschaft sind aus juristischer Sicht unerlässlich, wie weit treffen diese Kriterien auf muslimische Gemeinschaften zu, welche Alternativen bieten sich? So lauten die Grundfragen. Die Skepsis vieler Muslime hinsichtlich einer Anpassung islamischer Organisationen an die Erwartungen des deutschen Staates spiegelt ihre über Jahrhunderte geprägten Erfahrungen in ihren Herkunftsländern wider. Die Zusammenarbeit der jüdischen Gemeinden mit dem deutschen Staat eröffnen Perspektiven auch für andere nicht-christliche Religionsgemeinschaften. Beispiele aus Österreich und Luxemburg zeigen einen für diese Länder spezifischen Weg. Den derzeitigen Stand der Verhandlungen präsentieren die Berichte aus Bund und Ländern, die sich vor allem auf Anstaltsseelsorge und Religionsunterricht beziehen. So ist ein Panorama an Vorschlägen und Argumenten entstanden, die es zu vertiefen und weiterzuentwickeln gilt.

  • Bibiographische Angaben

Jean Ehret, Die rechtliche Situation der Muslime im Großherzogtum Luxemburg. Das Abkommen des Luxemburger Staates mit der Schura vom 26. Januar 2015 im historischen, gesellschaftlichen und politischen Kontext, in Karlies Abmeier, Andreas Jacobs, Thomas Köhler (Hg.), Rechtliche Optionen für Kooperation zwischen deutschem Staat und muslimischen Gemeinschaften, Münster, Aschendorff, 2019, S. 127-144 (ISBN 978-3-402-24607-8).

Inhaltsverzeichnis
PDF 296.3 kB, 2. September 2019
 
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