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Formation permanente 2018
2. Februar 2018

2018 Formation permanente pour équipes de funérailles et diacres

A) Theologische und pastorale Fortbildung

„Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt“ (Ps 30,12)

Samstag, 24. Februar 2018 von 9.00 bis 13.00 Uhr im Centre Jean XXIII

Im biblischen Teil der Fortbildung geht es darum, was die Heilige Schrift zum Thema Tod und Auferstehung sagt und wie diese Aussagen historisch einzuordnen und theologisch zu bewerten sind. Folgende drei Texte werden besprochen, weil sie häufig in der Trauerpastoral zum Einsatz kommen:

- Jes 25,6-9: Das große endzeitliche Festmahl auf dem Berg Zion
- Joh 14,1-6: Jesus als der Weg, die Wahrheit und das Leben
- Röm 8,31-39: Von der Liebe Gottes in Christus Jesus

Im ersten Teil der Veranstaltung erfolgt eine Einführung in die drei Bibeltexte mit der Vermittlung der nötigen Hintergrundinformationen, um ihre Aussagen besser verstehen zu können. Eine Gruppenarbeit im zweiten Teil der Veranstaltung dient dazu, die Texte zu vertiefen und zu diskutieren. Im Plenum werden sämtliche Ergebnisse zusammengeführt. Das Ziel der Fortbildung besteht darin, die gewonnenen exegetischen Einsichten für die Trauerpastoral fruchtbar zu machen, konkret für das Anfertigen einer Predigt und für die Gestaltung eines Trauergottesdienstes.

Referent: Prof. Dr. Georg Rubel, LSRS – (auf Deutsch)

„Im Tod vom Leben künden“

Die Predigt/Ansprache in der Feier der Bestattung

Samstag, 14. April 2018 von 9.00 bis 17.00 Uhr im Centre Jean XXIII

Der Predigt/Ansprache kommt im Rahmen einer Bestattungsfeier eine besondere Bedeutung zu:

  • Sie rückt den/die Verstorbene als den konkreten Menschen, dessen irdisches Leben an sein Ende gekommen ist, in den Mittelpunkt. Der „Sterbefall“ wird zum Tod eines Angehörigen und eines Mitgliedes der Gemeinde und erhält so ein Gesicht.
  • Für die Angehörigen ist die Predigt der Ort im Gottesdienst, in dem ihre von vielen unterschiedlichen Emotionen geprägte Situation als Trauernde, als „Hinterbliebene“ ins Wort gebracht wird.
  • Das alles wird umfangen von der in Jesus Christus eröffneten Hoffnung auf Auferstehung und Leben, auf ein Wiedersehen in der anderen Welt Gottes.

Die Liturgie als solche, insbesondere aber die Predigt/Ansprache, wird so zu einem zentralen „Trittstein“ im Trauerprozess, den die betroffenen Menschen durchlaufen und durchleiden müssen.

Vor diesem Hintergrund werden wir uns in einem ersten Schritt von den TeilnehmerInnen bereits gehaltene Predigten/Ansprachen anhören und gemeinsam nachbesprechen, vor allem hinsichtlich des Verhältnisses zwischen dem Vorkommen der Person des Verstorbenen einerseits und der Verkündigung des Glaubens andererseits. Darüber hinaus erhalten die TeilnehmerInnen konkrete Tipps und Hinweise zu ihrer Präsenz im Akt der Predigt (Standort, Sprechtempo, Gestik, Mimik usw.).

In einem zweiten Schritt sollen aus den zuvor exegetisch bearbeiteten Bibeltexten weiterführende, ergänzende, alternative Ideen für eine Bestattungspredigt erhoben werden.

Die nähere Betrachtung zentraler Aussagen des Glaubens zu den sogenannten „letzten Dingen“ (Ewiges Leben, Gericht, Fegfeuer usw.) soll in einem dritten Schritt die Auskunftsfähigkeit der Teilnehmer*innen zu diesen Vorstellungen stärken.

Die Tagesplanung am Samstag, dem 14. April 2018 sieht folgendermaßen aus:

09.00-12.30 Uhr: 1. Arbeitseinheit
12.30-14.00 Uhr: Mittagspause
14.00 -17.00 Uhr: 2. Arbeitseinheit

Referent: Dr. Engelbert Felten, Bistum Trier – (auf Deutsch)

B) Spirituelles Leben

Recollectio zum Thema „Hoffnung“

Samschdeg, 17. Mäerz 2018 vun 9.00 bis 16.30 Auer

Maison d’accueil des Sœurs Franciscaines
50, avenue Gaston Diderich – L-1011 Luxembourg

mam Abbé Patrick Hubert – (op lëtzebuergesch)

=> Unkostenbeitrag pro Fortbildungstag: 5 € ohne Mittagessen resp. 20 € mit Mittagessen.

 
LUXEMBOURG SCHOOL OF RELIGION & SOCIETY
LSRS – Centre Jean XXIII
52 rue Jules Wilhelm
L-2728 Luxembourg

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