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Das ambivalente Verhältnis zwischen Religion und Heimat
Vortrag und Diskussion – Referent ist Hubert Hausemer; Hochschulstudium in Luxemburg, Paris und Tübingen, Professor für Philosophie und französische Literatur am Lycée de Garçons in Esch-sur-Alzette, Ethiklehrer am ISERP in Walferdingen.
Was die Welt und den Menschen anbelangt, gehen die meisten Religionen aus von einer anfänglichen Situation des Unheils, welches auch immer deren Ursachen sind. Sie sehen den Menschen als wesentlich unbehaustes und heimatloses Wesen an. Ihr Ziel und Versprechen ist nun, ihn durch ihre Lehre und die von ihnen empfohlene Praxis zum Heil zu führen als zu einer Art Heimat.
In seinem Vortrag wird der Referent zuerst den ursprünglichen Unheilszustand in seiner Vielfalt und Aktualität darstellen. Daraufhin wird er einige Grundtypen von Heilswegen aufzeigen, allerdings auch mögliche Holzwege. Abschließend sollen dann einige der von den Religionen vorgestellten Heilsformen und Konzepten von Heimat dargelegt werden.
Mittwoch, 1. April 2020 um 19.30 Uhr
Dienstag, 13. Oktober 2020 um 19.00 Uhr
Centre Jean XXIII
52, rue Jules Wilhelm
L-2728 Luxembourg
Deutsch – mit Simultanübersetzung ins Französische
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