fr Ob Fast oder High Fashion – Giulia Mensitieri entlarvt die gesamte Branche als zutiefst ausbeuterisch. Wir haben mit der Anthropologin darüber gesprochen, warum ein Job in der Modewelt dennoch für so viele das höchste Glück ist.
Prekäre Arbeitsverhältnisse, Ausbeutung, Menschenrechtsverletzungen. Das sind Begriffe, die schnell fallen, wenn man über die Modeindustrie spricht. Vor allem, wenn es um die Arbeitsbedingungen in den Bekleidungsfabriken in Zulieferländern wie Bangladesch, Pakistan und Co geht. Dass Ausbeutung aber nicht nur Fast, sondern in hohem Maße auch High Fashion betrifft, hat die Ethnologin Giulia Mensitieri anhand monatelanger Recherchen in der Pariser Modewelt in ihrem Buch Das schönste Gewerbe der Welt enthüllt. Es basiert auf ihrer Promotionsarbeit an der renommierten École des Hautes Études en Science Sociales (EHESS).
Lesen Sie hier das Interview:
Giulia Mensitieri, „Eine magische Kraft, in anthropologischen Begriffen sogar religiös“, in TextilWirtschaft Nr. 41 (2021) 264-268.